|
Durch
bestimmte Berührungen, oder auch Handhaltungen in einigem
Abstand vom Körper (ab dem 2. Reiki-Grad), kann man sich selbst
oder auch anderen Reiki geben.
Der Reiki-Praktizierende sieht
sich selbst allerdings nicht in der Rolle von "Sender" oder
"Strahler". Vielmehr wird er selbst zum "Kanal"
für die universelle Lebensenergie. Diese Energie, auch
Qi genannt, fließt durch ihn und wird über die Hände
abgegeben. Bei dem Reiki-Empfänger werden bestimmte Chakren
geöffnet, durch die Reiki "eingezogen" wird. Die
Energie wird gespeichert, so das die Selbstheilung gefördert
wird.
Fortgeschrittene Reiki-Praktizierende sind in der Lage
die Lebensenergie über beliebige Distanzen zu übermitteln.
Zur
Erklärung, wie Reiki in uns einströmt, transformiert und
verteilt wird, kann man auch indische und tibetische Medizinsysteme
durch ihre Chakra- und Meridianlehre heranziehen.
Alle
Lebewesen - also Mensch, Tier oder Pflanze haben eine starke
Verbindung zu dem was man Lebenskraft nennt. Unter Lebenskraft
versteht man wiederum die Energie, die uns antreibt. Also unsere
Lebensenergie. Sie ist weder positiv noch negativ, sondern völlig
neutral. Die Kraft des Reiki ist stärkend für alles
positive, was in uns als Anlage "schlummert".
Reiki
vermag Krankheit zu lindern, oder gar zu heilen. Reiki wirkt
ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele und bringt hier Heilung
und Veränderung. Ebenso ist es in der Lage kreative Talente und
Fähigkeiten in uns zu wecken, den Menschen in seinen
Fähigkeiten
auch beruflich zu unterstützen. Reiki hilft uns die Umwelt
besser zu erkennen und zu verstehen, auch uns Selbst lernen wir durch
Reiki in einer anderen Art und Weise zu verstehen.
Dem Körper
wird neue Lebenskraft zur Verfügung gestellt, Heilprozesse
werden in Gang gebracht und beschleunigt. Man kann dank Reiki heilen,
dies steht allerdings nicht im Vordergrund. Wichtiger sind die
Erkenntnisse, die dank Reiki gewonnen werden. Wer die Reiki-Energie
annimmt, ist damit auch bereit einen neuen, anderen Lebensweg zu
beschreiten. Reiki ist eine stille Art des Heilens auf allen Ebenen
unseres Körpers.
Unser sichtbarer, leiblicher Körper
ist nicht alles. Wir sind von einer Energiehülle (Aura) umgeben,
hierin befindet sich auch unser Ätherkörper. Bereits in der
mittelalterlichen Alchemie wurde der Äther als Element, als
nötiger logischer Leiter gesehen. Durch diese Leiter senden und
empfangen wir Schwingungen. Über Öffnungen, die man im
alten Indien Chakren nennt, werden die Funktionen der entsprechenden
Körperregionen gelenkt. Chakra ist im Sanskrit das Wort für
Rad. Von diesen Energiezentren, die man sich trichterförmig
vorstellen muss, wird unser Körper mit Energien versorgt.
(Diesen Begriff prägte bereits 1980 Prof. Livio Vinardi von der
Universität San Franzisko bei seinem elektronischen
Messverfahren zur Erforschung des bioplasmischen Potentials) Diese
Energie fließt in "Kanälen", vergleichbar mit
den Meridianen, durch den Körper. Es muss ein Gleichgewicht
zwischen den polaren Kräften Yin und Yang herrschen, zwischen
positivem und negativem. Dieses ist mit Reiki gut zu erreichen, denn
ist der Energiefluss gestört, entstehen Disharmonien in der
Aura, später in den Chakren, bevor sie sich im Körper als
Krankheit manifestieren. Mit Reiki ist es möglich solche
Störungen wahrzunehmen und zu fühlen, bevor ein Symptom uns
aufmerksam macht.
Wenn wir uns auf die wunderschöne
Energiearbeit mit Reiki einlassen, uns der universellen Lebensenergie
öffnen, dürfen wir erfahren das Körper, Geist und
Seele in innere Harmonie kommen, unsere Schwingungen erhöhen
sich.
Wir
leben in
einer Zeit des Umdenkens, der Neuorientierung, packen wir es also an
und prüfen, was wir für uns tun können, bevor es zu
spät ist. Die Uhr läuft weiter, wir laufen meist hinterher,
wenn wir nicht auf uns aufpassen.
Wie fühlen wir uns, wenn
wir erleben müssen, dass der Krankenbesuch vor unserem Bett steht?
- meist geht das so: Eine Flasche Orangensaft in der linken Hand,
drei Nelken in Cellophan eingepackt in der rechten Hand, dann
hören
wir es: "Gute Besserung"
|